Klimabündnisgemeng

Klimatips für den Alltag

 

 

 

Das KLIMABÜNDNIS LËTZEBUERG stellt sich vor


Jeder hat schon eins gesehen, diese Schilder mit der AufschriftKlimabündnis Gemeng. Diese Schilder werden von Städten und Gemeinden aufgestellt, die dem Klimabündnis Lëtzebuerg beigetreten sind. Doch was ist das Klimabündnis Lëtzebuerg ? Was bedeutet der Beitritt einer Gemeinde im Klimabündnis für den einzelnen Bürger ? Und was bringt es den Bürgern ?

Was ist das Klimabündnis ?

DasKlimabündnis Lëtzebuerg wurde im Jahre 1995 von den beiden Nichtregierungsorganisationen Action Solidarité Tiers Monde (ASTM, zuständig für den Bereich Nord-Süd ) und Mouvement Ecologique (zuständig für den Bereich Umwelt ) zusammen mit einigen „Pionier“-Gemeinden des Klimaschutzes ins Leben gerufen. Bis heute haben sich 28 Städte und Gemeinden dem Klimabündnis Lëtzebuerg angeschlossen : Beckerich, Bettemburg, Betzdorf, Contern, Differdingen, Düdelingen, Erpeldingen, Esch/Alzette, Ettelbrück, Feulen, Frisingen, Heiderscheid, Hesperingen, Kehlen, Luxemburg, Mamer, Mersch, Niederanven, Petingen, Roeser, Sandweiler, Sanem, Schifflingen, Schüttringen, Stauseegemeinde, Steinfort, Steinsel und Tandel (Stand Dezember 2006). Und es werden immer mehr... Bis heute lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung Luxemburgs in einer Klimabündnis-Gemeinde.

Mit ihrem Beitritt imKlimabündnis Lëtzebuerg bekunden die Gemeindeverantwortlichen aktiv zu sein im Klimaschutz und eine klima- und umweltgerechte sowie nachhaltige Politik zu betreiben : sie verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung der Treibhausemissionen auf dem Gebiet der Gemeinde. Ziel ist, alle 5 Jahre die Kohlendioxid-Emissionen (CO 2 -Emissionen) um 10 Prozent zu reduzieren. Langfristig streben die Klimabündnis-Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgas-Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro EinwohnerIn pro Jahr an. Im Jahr 2004 lag die bereinigte (d.h. ohne Tanktourismus aber mit Stromimport) Pro-Kopf-Emission bei 22 Tonnen CO2-Äquivalent.

Der Beitritt imKlimabündnis Lëtzebuerg beinhaltet aber auch eine globale Komponente : Getreu dem Motto „Global denken – lokal handen“ setzen sich die Gemeindepolitiker mit Lebensbedingungen der Menschen im Süden der Welt auseinander und gewährleisten die Unterstützung von indigenen Völkern in tropischen Regenwaldregionen, denn die Zerstörung der Regenwälder schadet dem Weltklima, und es ist besonders die Bevölkerung des Südens, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels zu leiden hat.

Weshalb treten Städte und Gemeinden dem Klimabündnis bei ?

Der Klimawandel kann nicht mehr geleugnet werden und seine Folgen sind schon heute mehr als deutlich sichtbar : abschmelzende Polkappen und Gletscher, extreme Wettersituationen mit zerstörerischen Stürmen (Hurrikan, Taifun, Zyklonen,...), Dürreperioden sowie Überflutungen in verschiedenen Teilen der Erde, Ansteigen des Meeresspiegels,...

Dieser Klimawandel mit seinen, weigstens zum Teil, tödlichen Folgen wurde hauptsächlich durch den Menschen in den Industriestaaten verursacht. Der Ausstoß von CO2 ist die Hauptursache des Treibhauseffektes und die damit verbundene Erderwärmung. CO2 entsteht bei der Verbrennung enormer Mengen fossiler Brennstoffe, welche zur Energiegewinnung (Heizen, Stromerzeugung,...) und für den motorisierten Verkehr erforderlich ist. Hinzu kommt, dass die fortschreitende Zerstörung der tropischen Regenwälder, welche einen nicht unwesentlichen Teil des CO2 aus der Luft entziehen können, weiterschreitet.

DasKlimabündis Lëtzebuerg und seine Mitgliedgemeinden haben erkannt, dass es so nicht weiter gehen kann und dass jetzt etwas geschehen muss, denn :

Die Erde gehört nicht uns, wir haben sie nur von unseren Enkelkindern ausgeliehen.

Wir sind nicht alleine in Europa !

DasKlimabündnis Lëtzebuerg ist nur ein kleiner Teil der europäischen Dachorganisation Klimabündnis - Alianza Del Clima . Bis dato sind über 1360 europäische Städte und Gemeinden aus 17 Ländern dem internationalen Klimabündnis beigetreten. Somit ist, neben Luxemburg, die internationale Koordination des Klimabündnisses ebenfalls aktiv in : Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn (Stand Oktober 2006).

Aufgrund der globalen Zusammenhänge zwischen der hohen CO2-Emissionen in den Industrieländern der nördlichen Halbkugel und der Zerstörung der Regenwälder in der südlichen Halbkugel war dasKlimabündnis - Alianza Del Clima von Beginn an ein Bündnis zwischen europäischen Gemeinden, Städten und Ländern und der COICA, dem internationalen Zusammenschluss indianischer Organisationen im Amazonasraum. Ziel ist es, Schritte zum Erhalt der Erdatmosphäre und der Regenwälder für die nachfolgenden Generationen zu unternehmen.

Wie kann eine einzelne Gemeinde im Klimaschutz aktiv werden ?

Der Klimawandel ist ein globales Problem, deshalb ist jeder gefordert aktiv zu werden und seinen Teil zum Klimaschutz beizutragen : Europäische Union, Regierung, Gemeinde, Industrie und Privatpersonen. Dennoch kommt den Gemeindepolitikern eine besondere Verantwortung zu Gute : als lokale Entscheidungsträger sind sie am nähesten an den BürgerInnen und übernehmen somit eine nicht unerhebliche Vorbildfunktion. Ihre politischen Entscheidungen sollen immer in dem Gedanken der globalen Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes getroffen werden.

Besondere Maßnahmen sind somit in folgenden lokalen Aktionsfelder zu treffen (einige Beispiele) :

Energie

·       Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes

·        Verringerung der CO 2-Emissionen durch gezielte Maßnahmen bei der Raumplanung, bei Gebäuden sowie bei Industrie und Gewerbe

·        verstärkter Einsatz erneuerbarer Energieträger : Sonne, Biomasse, Biogas,...

·        rationnelle Energienutzung durch moderne Techniken der Energieproduktion, -verteilung und – nutzung (Heiztechnik, Wärmekraftkopplung, Wärmenetze,...)

Verkehr

·       Maßnahmen zur Vermeidung und Beruhigung des motorisierten Individualverkehrs

·       Förderung des sanften Verkehrs : Radfahren und Zufußgehen

·       Förderung des öffentlichen Verkehrs

Nord-Süd

·       Unterstützung von Projekten im Süden der Welt

·       Informationen zu diesen Projekten in der Gemeinde

·       Aktionen mit Schulkindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu Nord-Süd Themen

Bewusstseinsbildung

·       aktive Öffentlichkeitsarbeit zu umwelt- und entwicklungspolitischen Themen

·       Aktionen im Schulbereich : Zeichnen- oder Aufsatzwettbewerb, Ausstellungen,...

·       Förderung der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und BürgerInnen : Podiumsdiskussionen, Workshops,...

Beschaffungswesen

·       Bevorzugung von energiesparenden Einrichtungen

·       Produkte aus fairem Handel

·       Verzicht auf FCKW

·       Einsatz umweltverträglicher Produkte

Weitere Informationen und Anregungen finden Sie auf :

           Klimabündnis Lëtzebuerg                         www.klimabuendnis.lu

           Klimabündnis International                      www.klimabuendnis.org

Klimabündnis Lëtzebuerg – Alliance pour le Climat Luxembourg

Kontakt BereichUmwelt

Mouvement Ecologique

6, rue Vauban

L-2663 Luxembourg

Tel.: 439030-26 ou 4390360-27

FAX : 439030-43

Mail :klimab@oeko.lu

Kontakt BereichDritte Welt

Action Solidarité Tiers Monde

55, avenue de la Liberté

L-1931 Luxembourg

Tel.: 400427

FAX : 400427-29

Mail :klima@astm.lu

Certificat Novastroum


 
Version francaise

L’ALLIANCE POUR LE CLIMAT LUXEMBOURG se présente

Vous avez certainement déjà rencontré des panneaux avec la suscription Klimabündnis Gemeng à l’entrée ou au centre de plusieurs villages. Ces panneaux ne peuvent être montés que par les communes qui ont adhéré à l’Alliance Pour Le Climat Luxembourg ( Klimabündnis Lëtzebuerg). Maisl’Alliance Pour Le Climat – c’est quoi ? Quelles sont les conséquences de l’adhésion d’une commune à l’Alliance Pour Le Climat pour les citoyens ? Quels en sont les avantages ?

L’Alliance Pour Le Climat– c’est quoi ?

L’ Alliance Pour Le Climat Luxembourga été fondue en 1995 par les deux organisations non gouvernementales (ONG) Action Solidarité Tiers Monde (ASTM, responsable pour le domaine nord-sud ) et Mouvement Ecologique (responsable pour le domaine environnement ) en collaboration avec quelques communes pionnières de la protection du climat. Jusqu’en décembre 2006, 28 villes et communes ont adhéré à l’ Alliance Pour Le Climat Luxembourg : Beckerich, Bettembourg, Betzdorf, Contern, Differdange, Dudelange, Erpeldange, Esch/Alzette, Ettelbruck, Feulen, Frisange, Heiderscheid, Hesperange, Kehlen, Lac de la Haute Sûre, Luxembourg, Mamer, Mersch, Niederanven, Pétange, Roeser, Sandweiler, Sanem, Schifflange, Schuttrange, Steinfort, Steinsel et Tandel. Et bien d’autres communes ont communiqué leur volonté d’adhésion. Actuellement plus de la moitié de la population du Grand-Duché habite dans une commune affiliée à l’Alliance Pour Le Climat Luxembourg .

Avec leur adhésion à l’ Alliance Pour Le Climat Luxembourg, les responsables politiques manifestent leur intention d’être actifs dans la protection du climat et de promouvoir une politique dans le sens de la protection de l’environnement et du développement durable : ils s’engagent à une réduction continue de l’émission des gaz à effet de serre. Le but est de réduire les émissions du dioxyde de carbone (CO 2 ) de 10% tous les 5 ans. A long terme, les communes membres envisagent une réduction des émissions des gaz à effet de serre à un niveau durable annuel de 2,5 tonnes équivalent CO2 par habitant. En 2004, le bilan corrigé (c.à.d. l’exportation de carburants est soustraite mais l’importation d’électricité est ajoutée) des émissions des gaz à effet de serre s’élevaient à 22 tonnes équivalent CO2 par habitant au Luxembourg.

A côté de la protection du climat, l’affiliation àl’Alliance Pour Le Climat Luxembourg renferme également une composante plus globale : fidèles à la devise « penser globalement – agir localement », les politiciens communaux se penchent sur les circonstances de vie des populations du sud du globe et assurent le soutien des peuples indigènes des forêts tropicales, car la destruction des forêts tropicales nuit au climat mondial, et c’est surtout la population des pays en développement qui souffre le plus des conséquences néfastes du changement climatique (p.ex. : destruction et perte du milieu de vie,…).

Pourquoi des villes et communes adhèrent-elles à l’ Alliance Pour Le Climat Luxembourg ?

Le changement climatique est indéniable et ses conséquences sont déjà bien visibles : fonte de glace au niveau des pôles et des glaciers, des situations climatiques extrêmes avec des tempêtes destructives (ouragan, typhon, cyclone,…), des périodes de sécheresse sévère et des inondations dans différentes régions du globe, augmentation du niveau marin,…

Ce changement avec ses conséquences parfois mortelles trouve son origine essentiellement dans les activités des pays industrialisés. Le réchauffement climatique est principalement dû à l’émission du CO2. Ce gaz est obtenu lors de la combustion en grande quantité de combustibles fossiles nécessaires à la production d’énergie (chauffage, production d’électricité,…) et pour le transport motorisé. S’y ajoute la destruction croissante des forêts tropicales. Ces forêts pourraient, au moins en partie, retirer une partie importante du CO2 de l’air lors de la croissance de la végétation.

L’Alliance Pour Le Climat Luxembourget ses communes membres sont bien conscientes de ces faits et savent qu’il faut (ré)agir maintenant car :

La Terre ne nous appartient pas, nous ne l’avons que prêtée de nos petits-enfants.

Nous ne sommes pas seuls en Europe !

L’Alliance Pour Le Climat Luxembourgn’est qu’une petite partie de la coordination internationale Alianza Del Clima . Jusqu’à présent plus de 1360 villes et communes de 17 pays européens ont adhéré à l’ Alliance Pour Le Climat Internationale. A côté du Luxembourg il s’agit de : l’Allemagne, l’Autriche, la Belgique, la Bulgarie, le Danemark, l’Espagne, la France, la Hongrie, l’Italie, les Pays-Bas, la Pologne, la République Tchèque, la Slovaquie, la Slovénie, la Suède et la Suisse (état en octobre 2006).

L’Alliance Pour Le Climat Internationale – Alianza Del Clima a été dès le début une alliance entre les communes, villes et pays européens et COICA, le regroupement international de plusieurs organisations amérindiennes de l’Amazone. Le but proclamé consiste à entreprendre les pas nécessaires au maintien de l’atmosphère terrestre et des forêts tropicales dans un état acceptable pour les générations suivantes.

Comment une commune peut-elle devenir active dans la protection du climat ?

Le changement climatique est un problème mondial, ainsi chacun doit devenir actif et collaborer dans la protection du climat : l’Union Européenne, le gouvernement, les communes, l’industrie, chaque citoyen. Néanmoins, les politiciens communaux ont un rôle important à jouer : étant très proches aux citoyens et prenant des décisions pour des mesures locales, ils doivent assurer la fonction du modèle tout tracé.

Voici quelques mesures à envisager par les communes dans le cadre de l’Alliance Pour Le Climat(quelques exemples) :

énergie

·          élaboration d’un concept énergétique de la commune

·          réduction des émissions de CO 2 par des mesures précises

·          engagement dans des énergies renouvelables : soleil, biomasse, biogaz,…

·          utilisation de nouvelles technologies dans le cadre de la production, la distribution et l’utilisation de l’énergie (chauffage, réseau de chaleur, cogénération,…)

circulation

·          mesures de réduction et soulagement de la circulation

·          promotion de la mobilité douce : aller à pied, prendre la bicyclette

·          promotion des transports publics

volet nord-sud

·        soutien de projets au sud de la Terre

·        informations des citoyens sur ces projets

·        activités avec des élèves, des adolescents et des adultes dans le cadre de sujets nord-sud

sensibilisation

·          campagnes de sensibilisation (environnement, développement durable, géopolitique,…)

·          activités dans le domaine scolaire : concours de dessin ou de rédaction, expositions,…

·          promotion de la coopération entre la commune et les citoyens : table ronde, Workshops,…

fourniture

·          préférence au matériel à faible consommation d’énergie

·          préférence aux produits du commerce équitable

·          renonciation au CFC

·          utilisation de matériaux non polluants

Vous trouvez des informations supplémentaires sur :

           Alliance Pour Le Climat Luxembourg            www.klimabuendnis.lu

           Alliance Pour Le Climat Internationale          www.klimabuendnis.org

Klimabündnis Lëtzebuerg – Alliance Pour Le Climat Luxembourg

Kontakt BereichUmwelt

Mouvement Ecologique

6, rue Vauban

L-2663 Luxembourg

Tel.: 439030-26 ou 4390360-27

FAX : 439030-43

Mail : klimab@oeko.lu

Kontakt Bereich Dritte Welt

Action Solidarité Tiers Monde

55, avenue de la Liberté

L-1931 Luxembourg

Tel.: 400427

FAX : 400427-29

Mail : klima@astm.lu

 
Klimatipps

Gar nicht kompliziert: Klimaschutztipps für den Alltag

Wie Sie jeden Tag Energie und Geld sparen können.

 

Klimaschutz geht alle an, somit sind auch alle im Bereich ihrer Möglichkeiten gefordert. Klimaschutz beginnt im Kleinen und ist kinderleicht. Bereits wenige Handgriffe schonen Klima und Portemonnaie nachhaltig. Und: Klimaschutz und Komfort sind kein Widerspruch!

 

So werden auch Sie Klimaschützer/in:

 

 

CO2 einsparen im Verkehr

 

-        Autos gehören zu den Großproduzenten von Klimagasen. Fahren Sie daher weniger mit dem Auto. Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie mit dem Fahrrad, benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Jeder nicht gefahrene Auto-Kilometer spart rund 0,4 kg CO2.

-        Vermitteln Sie Ihren Kindern dass zu Fuß gehen und Fahrradfahren Spaß macht und dass es ein Teil ihrer Selbständigkeit ausmacht. Die meisten Kindern gehen gerne zu Fuß zur Schule nach dem Motto ‚Ech sinn grouss – ech ginn zu Fouss’

-        Eine energiesparende Fahrweise trägt zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei. Stellen Sie an Verkehrsampeln, die auf Rot stehen, ihren Motor aus. Das lohnt sich schon bei sieben Sekunden Wartezeit. Achten Sie auf den richtigen Reifendruck Ihres Wagens und fahren Sie vorausschauend, gleichmäßig und niedertourig.

-        Wenn Sie ein Auto kaufen, wählen Sie eins mit sehr niedrigem Spritverbrauch
 (< 5 Liter/100km resp. < 120 grCO2/km).

-        Flugverkehr ist ein Klimakiller erster Ordnung. Ein Flug Luxemburg-Berlin produziert ungefähr vier mal soviel CO2 wie eine Bahnfahrt. Da helfen auch keine sogenannten ‚CO2-Kompensierungsangebote’.

-        Fahren Sie in den Urlaub mit der Bahn.

 

 

Besonders viel CO2 lässt sich im eigenen Haushalt einsparen. Und das mit wenig Aufwand:

 

-        Kühl- und Gefriergeräte sind die Stromfresser im Haushalt. Wer beim Neukauf ein Gerät der Klasse A++ wählt, kann viel CO2 und Geld sparen. Klimabündnisgemeinden geben Haushalten Prämien beim Kauf eines energiesparenden Gerätes! Sparsame Haushaltsgeräte finden Sie unter http://www.ecotopten.de/start.php

-        Wichtig ist auch der Standpunkt des Kühlschranks: Direkt neben Heizung, Herd oder Geschirrspüler hat er nichts zu suchen.

-        Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht zu kalt ein! Eine Temperatur von fünf bis sieben Grad Celsius ist völlig ausreichend.

-        Eine effiziente Waschmaschine kann über 35 Euro im Jahr sparen. Dabei gilt: Je geringer Waschtemperatur und Waschdauer, desto weniger Strom wird insgesamt verbraucht. Nur stark verschmutze Wäsche braucht es heißer als 40°C. Effizient waschen bedeutet auch, das Trommelvolumen voll zu nutzen.

-        Das Waschprogramm ½ meint übrigens nicht die halbe Wassermenge, sondern die halbe Wäschemenge und spart deshalb auch keinen Strom! Zweimal das Sparprogramm ½ zu verwenden, verbraucht mehr Strom und Wasser als einmal das Standardprogramm. Tipps zu sparsamen Geräten:

-        Wäschetrockner verbrauchen doppelt so viel Energie wie eine Waschmaschine bei gleicher Wäschemenge. Deshalb die Wäsche möglichst im Raum oder an der frischen Luft trocknen lassen.

-        Der Wechsel zu einem grünen Stromanbieter, der auf Kohle und Atom verzichtet, ist denkbar einfach und preiswerter als meistens angenommen.

-        Der Austausch einer herkömmlichen Glühbirne durch eine Energiesparlampe spart pro Jahr 65 Kilogramm CO2.

-        Ohne den Modus "Stand-by" an Elektrogeräten würden allein in Deutschland zwei Kraftwerke gespart. 70 Prozent seines Stroms verbraucht beispielsweise ein Computer im Stand-by-Modus. Besonders hoch ist der Energieverbrauch des Bildschirms. Deshalb: elektrische Geräte immer vollständig ausschalten - mit einer ausschaltbaren Mehrfachsteckdose ist das besonders leicht. Ziehen Sie Ladegeräte aus der Steckdose, sobald Handy, elektrische Zahnbürste, Laptop & Co. aufgeladen sind.

-        Schalten Sie Ihren Bildschirm und PC vor längeren Arbeitspausen aus. Aktivieren Sie an Ihrem Computer den Energiesparmodus und vermeiden Sie bunte „Bildschirmschoner“. Bildschirmschoner sind keine Energiesparer!

-        Profis kochen auf Gasherden. Ein Gasherd hat aufgrund seiner besseren und schnelleren Regelbarkeit große Vorteile gegenüber einem Elektroherd. Außerdem sprechen eine geringere Klimabelastung und niedrigere Energiekosten für einen Gasherd. Moderne Gasherde und -backöfen sind zudem ebenso komfortabel zu nutzen wie Elektroherde.

-        Beim Kochen gilt: Deckel auf den Topf! Kochen ohne oder mit undichtem Deckel erhöht den Energiebedarf. Außerdem sollte der Topfboden mit der Größe der Platte oder Flamme übereinstimmen. Ist der Topf zu groß, verlängert sich die Kochzeit. Ist er zu klein, geht Wärme und damit Energie verloren.

-        Viele Gebäude verlieren ein Drittel der Heizwärme durch schlecht gedämmte Außenwände. Regelmäßiges Stoßlüften spart Heizenergie gegenüber dauerhaft gekippten Fenstern. Nachts die Heizung nicht komplett abschalten, nur herunterregulieren. Ein ausgekühlter Raum benötigt bei erneuter Erwärmung einen höheren Heizwasserdurchfluss.

-        Setzen Sie in Ihrer Dusche effiziente Brauseköpfe mit einem Durchsatz von sechs bis neun Litern Wasserdurchlauf pro Minute ein. Viele Modelle lassen mehr als doppelt so viel Wasser durch.

-        Ein tropfender Wasserhahn (zehn Tropfen pro Minute) verschwendet im Jahr mehr als 2000 Liter Wasser. Wassersparen ist auch Energiesparen!

 

 

Klimaschutz beginnt schon beim Einkauf:

 

-        Kaufen sie Bio und achten Sie auf saisonale und regionale Ware. Und schon sieht die CO2-Bilanz viel besser aus.

-        Mehr Gemüse, weniger Fleisch - Die "Produktion" von Fleisch verursacht eine erhebliche Menge CO2

-        Entscheiden Sie sich beim Einkauf bewusst für Obst und Gemüse aus der Region.

-        Fertiggerichte als Tiefkühlkost ist sehr ‚energiebeladen’.

-        Kaufen Sie keine Produkte mit überflüssiger Verpackung. Und auch Mehrweg ist Klimaschutz

 

 

Auch beim Hausbau gilt: Setzen sie auf Klimaschutz!

 

-        Bei einem Neubau ist die Niedrigenergie-Bauweise unerlässlich. Besser noch ist ein Passivhaus, das noch weniger Energie benötigt. Die reduzierten Heizkosten wiegen etwaige Mehrkosten beim Bau in wenigen Jahren auf. Der Staat hilft finanziell bei diesen Häusern.

-        Für den Altbau gilt: Mit wenig Aufwand viel Energie sparen. Dämmen Sie ihr Haus gegen Wärmeverluste. Damit Sie wissen, wo Sie anfangen können, lassen Sie einen Energiepass erstellen. Der Staat gewährt Subventionen für die Sanierung.

-        Lassen Sie auf dem Dach Ihres Hauses eine Solaranlage bauen oder kaufen Sie Anteile von Solaranlagen in Ihrer Gemeinde. Solaranlagen werden staatlich gefördert.

-        Schalten Sie im Sommer Ihre Heizungspumpe von Hand oder über die Heizungsregelung aus. Die Heizungspumpe gehört durch ihre lange Betriebszeit zu den größten Stromverbrauchern im Haus.

 

 

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